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Verbindung und Zusammenhalt

Vom 16. Mai bis 4. Oktober 2026 findet unter dem Titel VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT die 7. Skulpturen-Triennale in Bingen am Rhein statt. Wie in den vorangegangenen Ausgaben der Triennale HIER UND JETZT oder ECHT UND FALSCH werden auch 2026 wieder 20 künstlerische Positionen entlang des Rheinufers sowie an ausgewählten Orten der Binger Innenstadt zu sehen sein, darunter drei ortsspezifische Werke aus dem neu geschaffenen Förderprogramm der Triennale.

© Video: ArtBeats

Künstler*innen 2026

Bettina Allamoda – Outdoor Wrap (Slim)/Cherry Blossom, 2026

Bettina Allamoda

Outdoor Wrap (Slim)/Cherry Blossom, 2026

Max Brück – Stand by me, 2026

Max Brück

Stand by me, 2026

Lena Marie Emrich – Talk of the Town, 2024

Lena Marie Emrich

Talk of the Town, 2024

Valie Export – Die Doppelgängerin, 2010

Valie Export

Die Doppelgängerin, 2010

Menno Fahl – Straßenfeger, Stadtvogel und Krallenbüste, 2025

Menno Fahl

Straßenfeger, Stadtvogel und Krallenbüste, 2025

Albrecht Genin – Verbindung, 2002

Albrecht Genin

Verbindung, 2002

Hannah Hallermann – SK ADJUSTER, 2026 und FREEDOM/EQUALITY, 2023

Hannah Hallermann

SK ADJUSTER, 2026 und FREEDOM/EQUALITY, 2023

Thomas Judisch – Brot und Spiele, 2026 und too many birds #16, 2026

Thomas Judisch

Brot und Spiele, 2026 und too many birds #16, 2026

Klasse Baumgartner und Gäste – mein kann dein sein, 2026

Klasse Baumgartner und Gäste (Kunsthochschule Mainz)

mein kann dein sein, 2026

Karsten Konrad – Tornos, 2021–2026 und IGM I, 2018

Karsten Konrad

Tornos, 2021–2026 und IGM I, 2018

Sasha Kurmaz – Temple of Transfiguration of the Lord, 2026

Sasha Kurmaz

Temple of Transfiguration of the Lord, 2026

Stefan Marx – I wait here for you forever as long as it takes, 2025/2026

Stefan Marx

I wait here for you forever as long as it takes, 2025/2026

Emilia Neumann – UG.P I, 2025/26

Emilia Neumann

UG.P I, 2025/2026

Thuy Tien Nguyen – Slicky slide for super strong spine, 2023

Thuy Tien Nguyen

Slicky slide for super strong spine, 2023

Haleh Redjaian – Underneath the arches, 2026

Haleh Redjaian

Underneath the arches, 2026

Michael Sailstorfer – Brenner R04, 2026

Michael Sailstorfer

Brenner R04, 2026

Johann Gottfried Schadow – Prinzessinnengruppe, 1796/2025

Johann Gottfried Schadow

Prinzessinnengruppe, 1796/2025

Nadine Schemmann – Matronengeflüster (Erde, Wind, Wasser), 2026

Nadine Schemmann

Matronengeflüster (Erde, Wind, Wasser), 2026

Martine Seibert-Raken – Once upon a time … Bingen, 2026

Martine Seibert-Raken

Once upon a time … Bingen, 2026

Ba Sela – Kern-Konstrukt 8, 2026

Ba Sela

Kern-Konstrukt 8, 2026

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In einer Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Umbrüche, in der vieles auseinanderdriftet, sind es Verbindung und Zusammenhalt, was Gemeinschaft stärkt. Die 7. Skulpturen-Triennale in Bingen widmet sich diesem Thema und präsentiert Künstlerinnen und Künstler, die in ihren Arbeiten aktuelle Fragen nach Halt und sozialer Stärke aufgreifen. Die gezeigten Skulpturen reflektieren auf inhaltlicher oder auch auf materieller Ebene, was Menschen, Material oder Ideen zusammenhält. Neben klassischen Skulpturen werden performative sowie partizipatorische Arbeiten gezeigt, die Orte verknüpfen und Menschen zusammenbringen.

Mit diesem thematischen Fokus möchten die Kurator*innen Sara Bernshausen und Lutz Driever nicht nur ein künstlerisches Nachdenken über ein Miteinander anstoßen. Durch die Einbindung von Menschen, Vereinen, Initiativen oder Institutionen vor Ort sollen alte Netzwerke gestärkt und neue etabliert werden, die auch über die Triennale hinaus wirksam bleiben.

Die  Triennale VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT markiert den Start eines neuen Förderprogramms: Dank einer privaten Nachlasszuwendung ermöglicht die Stiftung ab 2026 – wie auch 2029 – drei Kunstschaffenden neue Werke für die Ausstellung in Bingen zu realisieren. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler für 2026 stammen allesamt aus der Rhein-Main-Region: ausgewählt wurden Emilia Neumann, BA Sela und Max Brück.

Förderkünstler*innen 2026

Max Brück (*1991 in Schotten) lebt und arbeitet in Gießen und Offenbach. Seine installativen Arbeiten haben meist einen orts- oder raumbezogenen Ansatz. In seinen Werken analysiert Brück historische und gesellschaftliche Gegebenheiten und thematisiert die Zeitlichkeit von Orten. Oft greift er dabei auf vorgefundene Materialien zurück, zerlegt Vorhandenes in seine Bestandteile, um daraus Neues zu erschaffen - den Objekten einen anderen Sinn zu verleihen.

Emilia Neumanns Arbeiten sind in Formen gegossene Farben, die nicht nur Oberflächen bespielen, sondern das Material durchdringen. In Gips oder Beton gelöst, nehmen die Farbmassen durch Schütteln, Tröpfeln, Gießen oder Werfen neue Gestalt an. Dadurch entstehen Skulpturen, deren physische Erscheinung sich von ihrer materiellen Qualität ablöst. Die 1985 in Offenbach geborene Künstlerin lebt und arbeitet wie BA Sela in Frankfurt.

BA Sela verfolgt eine interdisziplinäre Praxis zwischen Skulptur, Zeichnung, Performance, Video und Sound. Die 1996 in Chemnitz geborene Künstlerin studiert an der Städelschule in Frankfurt und lebt ebenfalls dort. In ihren plastischen Arbeiten transformiert sie Alltagsgegenstände und löst sie aus ihrem funktionalen Zusammenhang. So entstehen Werke, die Spannungsfelder zwischen Stabilität und Verletzlichkeit, Nähe und Distanz erzeugen.
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Lageplan der Ausstellung

Lageplan der Ausstellung 2026

hhaben Neben der Premiere des Förderprogramms werden neue Kooperationen mit Institutionen und Einrichtungen aus der Region die Thematik der Verbindung stärken: So präsentiert sich die Kunsthochschule Mainz 2026 bei der 7. Skulpturen-Triennale Bingen. Studierende der Klasse Maximiliane Baumgartner haben unter dem Leitmotiv „mein kann dein sein“  ein partizipatives Projekt entwickelt, bei dem in mehreren Aktionen Studierende sowohl Materielles als auch Immaterielles mit Menschen vor Ort. Betreut werden die Künstlerinnen und Künstler von Maximiliane Baumgartner, Björn Drenkwitz und Robert Meyer.

In Zusammenarbeit mit der Künstlerresidenz Schloss Balmoral in Bad Ems wird eine Arbeit des ukrainischen Künstlers Sasha Kurmaz, (*1986 Kyjiw), der 2025 im Rahmen des Stipendiaten­programms „Artist-at-Risk“ in Rheinland-Pfalz zu Gast ist, auf der Triennale präsentiert.

Freuen Sie sich mit uns auf die 7. Skulpturen-Triennale am Binger Rheinufer. Mit VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT möchte die Triennale künstlerische Antworten auf die gesellschaftliche Lage, in der das soziale Gefüge unter Druck steht, finden. Die ausgewählten Werke laden alle Besucher*innen ein, zu reflektieren: Was stärkt und gibt Halt, aber auch wie fragil und leicht zerstörbar kann manches sein. 

Symbol FÜHRUNGEN & VERANSTALTUNGEN

FÜHRUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

Die Skulpturen Triennale lädt Besucher*innen dazu ein, zeitgenössischer Kunst ganz unmittelbar zu erleben. Mehr in unserem umfassenden Angebot.

Katalog

52 Seiten, vollfarbig. Zu beziehen:
• Geschenke & Wein (Salzstraße 1)
• Museum am Strom (Museumstraße 3)
• Tourist - Information (Rheinkai 21)
und unter info[at]skulpturen-bingen.de

Downloads

KIDS-RALLYE – Lerne die Kunstwerke besser kennen: Download PDF-Datei

LAGEPLAN – Finden Sie die Kunstwerke ganz leicht: Download PDF-Datei

PRESSEMAPPE – Hintergrundinformtionen zur Triennale kompakt: Download PDF-Datei

PRESSEFOTOS – Fotos aller Kunstwerke mit Copyright-Informationen: Gehe zur Übersicht

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Rückblicke

Rückblick 2023 – Hier und Jetzt

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Rückblick 2020 – Echt und falsch

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Rückblick 2017 – Nah und fern

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Rückblick 2014 – Mensch und Maschine

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Rückblick 2011 – Schönheit und Natur

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Rückblick 2008 – Beginn eines Erfolgskonzepts

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