Klasse Baumgartner und Gäste – mein kann dein sein, 2026

Klasse Baumgartner und Gäste (Kunsthochschule Mainz)

Selina Hammer
Jiyoon Kim ­
Sojeong Kim
Song Lim
Lisa Lindenthal
Ole Monzel ­
Silas Müller
Michelle Raitses
Karl Tovar
Lilian Fee Würth

mein kann dein sein, 2026

Mixed media

Leihgabe der Kunsthochschule Mainz

© Robert Schittko

„Tausche Landschaft gegen Interior“ oder „Loreley-Bänkelgesang gegen Dialoge à la Sokrates“: mein kann dein sein ist ein künstlerischer Beitrag, den Studierende der Kunsthochschule Mainz betreut von Maximiliane Baumgartner, Björn Drenkwitz und Robert Meyer im Rahmen eines semesterübergreifenden Projekts für die Skulpturen-Triennale entwickelt haben.

Projektskizzen und Fotos der Studierenden Ole Monzel, Silas Müller und Lisa Lindenthal;
Foto vom Rheinufer: David von Becker

 In mehreren partizipatorischen Aktionen, die während der Laufzeit der Triennale stattfinden, tauschen Studierende Materielles und Immaterielles mit Menschen und Initiativen vor Ort in Bingen. Das kann ein Bild oder Objekt sein, das man im Rahmen von mein kann dein sein erhält oder weitergibt – ebenso wie Wissen und neue Perspektiven, die im Gespräch ausgetauscht werden. So schafft mein kann dein sein Momente der Begegnung und des Miteinanders.

© Robert Schittko

Mit jedem neuen materiellen oder immateriellen Tauschobjekt, das die Klasse Baumgartner und Gäste erhält, wächst zugleich ein assoziatives Archiv über Bingen und seine Umgebung. Die beigetragenen Objekte werden in einer von den Studierenden entwickelten Tauschplattform am Rheinufer gesammelt, aufbewahrt und präsentiert. Auf diese Weise entsteht eine lückenhafte und zugleich zutiefst persönliche Erzählung über die Stadt und ihre Bürger*innen. An diesem „Gegenarchiv“ kann mit mein kann dein sein auch über die Triennale hinaus weitergearbeitet werden, um gemeinsam ein alternatives Narrativ über Bingen zu entwickeln, das Spuren verlorener Geschichten sichtbar macht.

Die Aktivierung von mein kann dein sein findet an sieben ausgewählten Tagen während der Triennale statt und widmet sich jeweils unterschiedlichen Aktionen und Themen.

Die Termine

Samstag 16. Mai, ab 12.30 Uhr – Eröffnungstauschaktion
„Wir tauschen etwas, was wir verloren ­haben, ­gegen etwas, das du gefunden hast“­

Sonntag, 7. Juni, 13.30 bis 17.00 Uhr – Welterbetag
„Tausche ein Bild von meinem Rheinblick ­gegen eins von deinen“

Donnerstag 25. Juni: 13.30 bis 17.00 Uhr
„Tausche Landschaft gegen Interior“
(Teil 1)

Samstag 4. Juli: 13.30 bis 17.00 Uhr
„Tausche Landschaft gegen Interior“
(Teil 2)

Sonntag 09. August: 13.30 bis 17.00 Uhr – Kunstpicknick
„Wir tauschen Oberfläche gegen Oberfläche“

Sonntag 13. September: 13.30 bis 17.00 Uhr – Tag des offenen Denkmals
„Tausche Loreley‑Bänkelgesang gegen ­Dialoge à la Sokrates“