07. September 2026

Letzte Tauschaktion der Kunsthochschule Mainz von „mein kann dein sein“ am Rheinufer Bingen im Rahmen der 7. Skulpturen-Triennale

"Tausche Loreley-Bänkelgesang gegen Dialoge à la Sokrates"

Am Sonntag, 13. September 2026, findet von 13.30 bis 17.00 Uhr am Rheinufer in Bingen die siebte und letzte Tauschaktion des Projekts „mein kann dein sein“ der Klasse Maximiliane Baumgartner und Gäste der Kunsthochschule Mainz statt.

Unter dem Titel „Tausche Loreley-Bänkelgesang gegen Dialoge à la Sokrates“ laden Lilian Fee Würth und Eva Engelhorn Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Sagengestalt der Loreley neu zu befragen.

„mein kann dein sein“ ist ein partizipatives Projekt der Klasse Maximiliane Baumgartner und Gäste der Kunsthochschule Mainz im Rahmen der 7. Skulpturen-Triennale Bingen. Seit Mai tausc hen die Studierenden am Rheinufer Materielles und Immaterielles – Bilder, Objekte, Wissen, Erinnerungen und Geschichten – gegen das, was Menschen vor Ort mitbringen. So entsteht ein wachsendes, persönliches Archiv über Bingen und seine Umgebung.

 

Die abschließende Aktion findet anlässlich des Tags des offenen Denkmals statt und greift das Leitthema der Triennale VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT auf. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, eigene Beiträge, Erinnerungen oder Gedanken mitzubringen und im Gespräch neue Perspektiven auf den Mythos Loreley zu entwickeln.

Das Tauschgut der Aktion sind Worte, Stimmen und Texte. Aus Geschichte und Wahrnehmung der Loreley entsteht ein Bänkelgesang, der im Austausch mit den Gedanken und Perspektiven der Teilnehmenden weitergeführt wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung die Loreley als Allegorie heute noch hat: Verführerin der Sage, Projektionsfigur des Mittelrheintals – oder etwas darüber hinaus?